Ein Pudel namens Nuka

Nuka – oder: Pudel sind anders

Sturm

Die Sturmfrisur sitzt

Ende März waren wir auf Eiderstedt, selbstverständlich während Sturm Niklas seine ganze Pracht entfaltete. Aber eingeborene Norddeutsche schreckt das nicht, und so ließen wir uns in den ersten beiden Tagen mehrmals täglich durchregnen und durchpusten.

Leinenrüpel im Sturm – wir arbeiten dran

Die Spaziergänge waren anfangs sehr kurz; nicht nur Nuka war innerhalb von Minuten bis auf die Haut nass. Als das Wetter besser wurde, holten wir alles nach. Nuka entwickelte ein Faible für Schafe und ärgerte sich, dass wir so pingelig waren und ihn nicht von der Leine ließen. Zum Trost gönnte er sich den ein oder anderen Dessertknödel (ein dicker Dank an Julchen für diesen treffenden und trefflichen Begriff….) und rüpelte, sofern ihm der Wind noch Kraft ließ, an der Leine herum.

Sehr typisch: Tochter will nach links, Hund nach rechts, die Schafe tummeln sich in Sicherheit

Unsere Ferienwohnung hatten wir in Vollerwiek, das so schön abgeschieden und selbst in der Saison noch halbwegs ruhig ist. Die Wohnung war allerdings eine Nummer zu klein und hätte vielleicht gerade noch gepasst, wenn wir die meiste Zeit draußen gewesen wären. Aber so blieb uns nichts Anderes, als über Eiderstedt zu touren, bei Regenpausen sofort (!!) aus dem Wagen zu springen und zu laufen und allerlei leckere Dinge zu genießen. Zum Beispiel bei Lilo und Karl-Heinz.

Die Hühner von Lilo und Karl Heinz bitten zur besten Kaffeezeit um Einlass. Vergeblich.

Das Café/Restaurant hat keinen anderen Namen. Wir lieben es, seit wir es vor drei Jahren entdeckten, und ein Besuch auf Eiderstedt ohne Kuchen, Tee und Kakao bei Lilo ist undenkbar. Auch Nuka durfte mit, das war überhaupt kein Problem.

So muss Torte sein: Schwarzwälder Kirsch bei Lilo und Karl Heinz.

Pünktlich zwischen 16:00 uhr und 17:00 Uhr erschienen auch die Hühner vor der Eingangstür und hofften wie jeden Tag, eingelassen zu werden. Nuka war begeistert, zumindest bis zu dem Moment, in dem er kapierte, dass wir ihm die Tür nach draußen keineswegs öffnen würden…

Neu im Repertoire ist die Fliegerei, ein Restaurant am – wer errät es zuerst –  Flugplatz von SPO. (So nennt sich jetzt etwas maniriert Sankt Peter Ording). Sehr lecker, sehr freundlicher Inhaber, sehr angenehm für Hunde.

Am Strand von SPO waren wir nur einmal. Aber dafür war es grandios schön. Diese Weite, dieser Blick, dieses Meer. Wie jedes Mal begreife ich eigentlich nicht, weswegen ich immer noch im Binnenland lebe.

Streng verboten: Hund im Bett! Aber wenn der Sturm sooo müde macht….

 

 

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 8. April 2015 von in Allgemein, Erziehung, Fotos, Hundefrisur, Nuka und getaggt mit , , , , , .

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